Von 13. bis 15. Juli fand zum dritten Mal die Intersolar Nordamerika im Moscone Center in San Francisco statt. Über 580 Unternehmen aus der Solarbranche stellten ihre Produkte und Angebote vor. Besonders die deutsche Solarbranche war stark vertreten, mit allen größeren Herstellern und Großhändlern.
Trotz der sinkenden Fördersätze bleibt eine Solaranlage auf dem Hausdach weiterhin eine lohnende Investition. Nachdem der Bundestag dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses zur Solarkürzung am 9. Juli zugestimmt hat, werden die Tarife für Photovoltaik-Anlagen abgesenkt: Betreiber von Solaranlagen, die nach dem 1. Juli 2010 ans Netz gehen erhalten 34,05 Cent pro Kilowattstunde – 13 Prozent weniger als bisher. Dennoch bleibt Solarstrom für Privathaushalte auch nach der Kürzung attraktiv, auch wenn die Reduzierung die Renditen schmälert.
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Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch, 7. Juli 2010, die Aufhebung der Haushaltssperrung für das Marktanreizprogramm MAP erteilt. Damit stehen in diesem Jahr 115 Millionen Euro zur Verfügung, um erneuerbare Energien im Wärmemarkt zu fördern. Ab dem 12. Juli 2010 können Installateure und Heizungstechniker beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wieder Förderanträge stellen. Berücksichtigt werden neue, innovative Technologien wie etwa Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung, Pelletkessel und hocheffiziente Wärmepumpen. Die Förderkonditionen bestehen zunächst bis Ende 2011.
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