Nach fünf Tagen ziehen die Teilnehmer der Messe Solarexpo in Verona eine positive Bilanz. „Informationen über die Erneuerung des Fördergesetzes Conto Energia machten die Runde und sorgten für eine positive Stimmung bei den italienischen Marktteilnehmern“, sagt Frederico Brucciani, Sprecher des italienischen Photovoltaikverbandes GIFI.

So sei davon auszugehen, dass das neue Fördergesetz sehr bald in trockenen Tüchern ist. Außerdem werde es zwei neue Schwerpunkte haben. „Zum einem sollen integrierte Solaranlagen mit innovativem Ansatz besondern gefördert werden“ so Brucciani. „Dabei handelt es sich um gebäudeintegrierte Photovoltaik, sie wird einen besonders attraktiven Fördersatz erhalten.“ Das gleiche gelte für Konzentrator-Solarenergie. Gleichzeitig gebe es für beide Bereiche eine gesonderte Obergrenze. Sie soll bei 200 beziehungsweise 150 MW liegen. Die Obergrenze für herkömmliche Solaranlagen werde von 1200 auf 3000 MW erhöht. Des Weiteren zeichne sich ab, dass die Einschnitte bei den anderen Fördertarifen eher moderat ausfallen, so der Sprecher von GIFI. Ein weiteres Thema auf der Messe war die Großanlage, die das Unternehmen Sunedison derzeit bei Rovigo in der Nähe Venedigs installiert. Die 72 MW Großanlage soll diese Jahr noch fertig gestellt werden und ans Netz gehen. Es wäre damit die größte Anlage Europas.

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