Donnerstag, 26. Januar 2012 um 08:55 Uhr

Die italienische Regierung hat beschlossen, Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr weiter finanziell zu fördern. Das betrifft jedoch nicht bereits genehmigte Anlagen, die noch nicht installiert sind. Deren Besitzer müssen ihre PV-Projekte aber vor Ende dieses Jahres an das öffentliche Stromnetz anschließen, wenn sie noch in den Genuss einer Förderung kommen wollen. Nach Angaben der Finanzzeitung Il Sole 24 Ore könnten so noch Großanlagen mit einer Gesamtleistung von 5 MW einen Anspruch auf Förderung geltend machen. Eine weitere unerfreuliche Meldung kam von der Energiebehörde Behörde Gestore dei Servizi Engeretici (GSE). Diese teilte mit, dass es für 2012 keine zweite Ausschreibungsrunde für Freiflächenanlagen mit einer Leistung ab 200 kW gebe. Nach dem Connto Energia IV war vorgesehen, die finanzielle Förderung für Anlagen dieses Typs über zwei Ausschreibungsverfahren zu vergeben. Der finanzielle Deckel hierfür liegt bei 580 Mio. €. Dieser sei aber bereits nach dem ersten Ausschreibungsverfahren erreicht worden.
Mittwoch, 25. Januar 2012 um 11:05 Uhr

Seit 20. Januar sind sie offiziell. Die neuen Einspeisetarife für alle Photovoltaikanlagen bis 100 kW Nennleistung wurden offiziell bekannt gegeben. Die höchste Vergütung erhalten nach wie vor Anlagen, die voll integriert sind. Sie liegt zwischen 26,09 Cent/kWh und 38,8 Cent/kWh. Alle Anlagen, die den Regelungen der einfachen Gebäudeintegration entsprechen, erhalten je nach Gebäudenutzung und installierter Leistung, entweder 21,37 Cent/kWh oder 22,49 Cent/kWh (siehe Tariftabelle). Erneut um 2,06 % gesunken ist der Tarif für alle Anlagen ab 100 kW. Der niedrige Tarif soll Betreiber dazu animieren an einem der beiden laufenden Ausschreibungsverfahren teilzunehmen. Weitere Informationen dazu unter: www.cre.fr.
